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Android 9 Pie für Galaxy S9 und Note 9 erscheint im Januar

Noch im November startet Samsung ein Beta-Programm, an dem auch deutsche Nutzer teilnehmen können. Es ist auf Galaxy S9 und S9+ beschränkt. Mit Android 9 führt Samsung auch die neue Bedienoberfläche One UI ein.

Samsung hat die Eröffnung seiner Entwicklerkonferenz SDC auch genutzt, um das Android-Pie-Update für seine Flaggschiff-Smartphones Galaxy S9/S9+ und Note 9 anzukündigen. Die drei Modelle sollen demnach im Januar 2019 das Update auf Android 9 erhalten. Dies soll auch durch ein öffentliches Betaprogrammermöglicht werden, das noch in diesem Monat starten soll.

Eine Vorabversion von Android 9 Pie bietet Samsung allerdings nur für Galaxy S9 und S9+ an, nicht aber für das Galaxy Note 9. Zudem können dieses Jahr auch Nutzer aus Deutschland an dem Betaprogramm teilnehmen. Samsung testet Android 9 außerdem in China, Frankreich, Indien, Polen, Spanien, Südkorea, Großbritannien und den USA.

Die Registrierung soll noch im Lauf des Monats über die Samsung-Members-App möglich sein. Nutzer müssen den entsprechenden Eintrag im Menüpunkt Hinweise aufrufen. Nach der Registrierung soll die Vorabversion von Android 9 Pie über die Update-Funktion abrufbar sein.

Neue Oberfläche Samsung One UI

Mit Android 9 Pie führt Samsung auch eine neue Bedienoberfläche namens One UI ein. Sie soll Nutzern helfen, sich auch die „wirklich wichtigen Dinge“ zu konzentrieren. „Sehen sie nur, was sie benötigen, nutzen und erleben Sie ihr Telefon mit einer Oberfläche, die in Fleisch und Blut übergeht. Denn es sind die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen“, bewirbt Samsung seine neuen Android-Aufsatz.

Unter anderem will Samsung die Bedienung mit einer Hand vereinfachen und mehr relevante Inhalte in den unteren Bildschirmbereich verlagern. In der Nachrichten-App soll beispielsweise die Konversationsübersicht nicht im oberen Displaybereich starten, sodass auch die oberste Nachricht – sprich die neueste – mit dem Daumen erreicht und geöffnet werden kann.

Ein Nachtmodus mit schwarzem Hintergrund und dunklen Bedienelementen soll indes die Nutzung bei schlechten Lichtverhältnissen vereinfachen. Zudem setzt das Unternehmen auf ein klares und minimales Design, das Inhalte in den Mittelpunkt stellt.